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	<title>Windenergieanlagen Archive - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<description>Ihre Anwaltskanzlei in Eberbach und der Metropolregion Rhein-Neckar</description>
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		<title>Windenergieanlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 09:44:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>19.12.2023 7 C 4.22 Zulässigkeit nachträglicher Beschränkungen des Betriebs von Windenergieanlagen 1. § 17 Abs. 1 Satz 1 BImSchG ermächtigt nur zu nachträglichen Anordnungen zur Erfüllung von Pflichten, die sich aus dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen ergeben. Die nachträgliche Durchsetzung anderer öffentlich-rechtlicher Pflichten richtet sich nach dem jeweils einschlägigen Fachrecht (im ... <a title="Windenergieanlagen" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/windenergieanlagen-bau-und-bodenrecht-bverwg-ovg-lueneburg/" aria-label="Mehr Informationen über Windenergieanlagen">Weiterlesen ...</a></p>
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<p>19.12.2023</p>



<p>7 C 4.22</p>



<p>Zulässigkeit nachträglicher Beschränkungen des Betriebs von Windenergieanlagen</p>



<p>1. § 17 Abs. 1 Satz 1 BImSchG ermächtigt nur zu nachträglichen Anordnungen zur Erfüllung von Pflichten, die sich aus dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen ergeben. Die nachträgliche Durchsetzung anderer öffentlich-rechtlicher Pflichten richtet sich nach dem jeweils einschlägigen Fachrecht (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 2008 &#8211; 7 C 48.07 &#8211; BVerwGE 132, 224 Rn. 28 f.).</p>



<p>2. Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen steht der Heranziehung von § 3 Abs. 2 BNatSchG als Rechtsgrundlage für nachträgliche Anordnungen zur Durchsetzung naturschutzrechtlicher Verbote nicht generell entgegen.</p>



<p>3. Die Befugnis der Naturschutzbehörde zum Erlass nachträglicher Anordnungen nach § 3 Abs. 2 BNatSchG findet bei immissionsschutzrechtlich genehmigten Anlagen ihre Grenzen in der Gestattungs- und Feststellungswirkung der Genehmigung und den Vorschriften über deren Aufhebung. Nachträgliche Änderungen der Sach- und Rechtslage werden von der Feststellungswirkung der Genehmigung nicht umfasst (im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 23. Oktober 2008 &#8211; 7 C 48.07 &#8211; BVerwGE 132, 224 und vom 30. April 2009 &#8211; 7 C 14.08 &#8211; NVwZ 2009, 1441 Rn. 22).</p>



<p>4. Bei der Bestimmung dynamischer Betreiberpflichten &#8211; hier aus § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG &#8211; sind neue Erkenntnisse über die Auswirkungen einer Anlage stets zu berücksichtigen. Neue Tatsachen können sich daraus ergeben, dass die Auswirkungen des Betriebs einer Anlage nicht mehr nur &#8211; wie bei der Erteilung der Genehmigung &#8211; prognostisch ermittelt und folglich abgeschätzt, sondern nach Errichtung und Inbetriebnahme auf der Grundlage empirischer Nachweise verlässlicher bestimmt werden können (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 29. April 2021 &#8211; 4 C 2.19 &#8211; BVerwGE 172, 271 Rn. 33).</p>



<p>5. Nutzungsmöglichkeiten, die Anlagen an anderen Standorten bieten, sind schon tatbestandlich keine Alternativen (§ 45 Abs. 7 Satz 2 BNatSchG) zur Nutzung bestehender Anlagen, die mit nachträglichen Betriebsbeschränkungen belegt werden. Zwischen solchen Anlagen besteht kein Alternativ-, sondern ein Ergänzungsverhältnis.</p>



<p>BNatSchG § 3 Abs. 2, § 44 Abs. 1 Nr. 1, § 45 Abs. 7, § 45b Abs. 8</p>



<p>BImSchG § 17 Abs. 1 Satz 1, § 21</p>



<p>VwVfG § 48</p>
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