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	<title>Mietrecht Übersicht - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<description>Ihre Anwaltskanzlei in Eberbach und der Metropolregion Rhein-Neckar</description>
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	<title>Mietrecht Übersicht - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<item>
		<title>Mieterhöhungsverfahren</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehungsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 13:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterhöhungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH &#8211; LG Nürnberg &#8211; AG Nürnberg 6.4.2022 VIII ZR 219/20 &#160; Der Vermieter ist berechtigt, innerhalb eines Mieterhöhungsverfahrens nach §§ 558 ff. BGB sein formell ordnungsgemäßes vorprozessuales Erhöhungsverlangen (§ 558a BGB) nachträglich &#8211; etwa mit Erhebung der Zustimmungsklage &#8211; zu ermäßigen. Einer nochmaligen &#8211; den Lauf der in § 558b Abs. 1, 2 BGB ... <a title="Mieterhöhungsverfahren" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehungsverfahren/" aria-label="Mehr Informationen über Mieterhöhungsverfahren">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BGH &#8211; LG Nürnberg &#8211; AG Nürnberg</p>
<p>6.4.2022</p>
<p>VIII ZR 219/20</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Vermieter ist berechtigt, innerhalb eines Mieterhöhungsverfahrens nach §§ 558 ff. BGB sein formell ordnungsgemäßes vorprozessuales Erhöhungsverlangen (§ 558a BGB) nachträglich &#8211; etwa mit Erhebung der Zustimmungsklage &#8211; zu ermäßigen. Einer nochmaligen &#8211; den Lauf der in § 558b Abs. 1, 2 BGB geregelten Fristen von Neuem auslösenden &#8211; Erklärung und Begründung nach § 558a BGB bedarf es hierfür nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 145, §§ 145ff, § 558, §§ 558ff, § 558a</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nebenkostenabrechnung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/nebenkostenabrechnung-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 08:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkostenabrechnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Nebenkostenabrechnung +++ BGH &#8211; LG Darmstadt &#8211; AG Bensheim 7.2.2018 VIII ZR 189/17 1. Ein Mieter kann im Rahmen der bei einer Betriebskostenabrechnung geschuldeten Belegvorlage vom Vermieter auch die Einsichtnahme in die von diesem erhobenen Einzelverbrauchsdaten anderer Nutzer eines gemeinsam versorgten Mietobjekts beanspruchen, um sich etwa Klarheit zu verschaffen, ob bei einer verbrauchsabhängigen Abrechnung ... <a title="Nebenkostenabrechnung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/nebenkostenabrechnung-25/" aria-label="Mehr Informationen über Nebenkostenabrechnung">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Nebenkostenabrechnung +++<br />
BGH &#8211; LG Darmstadt &#8211; AG Bensheim<br />
7.2.2018<br />
VIII ZR 189/17</p>
<p>1. Ein Mieter kann im Rahmen der bei einer Betriebskostenabrechnung geschuldeten Belegvorlage vom Vermieter auch die Einsichtnahme in die von diesem erhobenen Einzelverbrauchsdaten anderer Nutzer eines gemeinsam versorgten Mietobjekts beanspruchen, um sich etwa Klarheit zu verschaffen, ob bei einer verbrauchsabhängigen Abrechnung der Gesamtverbrauchswert mit der Summe der Verbrauchsdaten der anderen Wohnungen übereinstimmt, ob deren Werte zutreffend sind oder ob sonst Bedenken gegen die Richtigkeit der Kostenverteilung bestehen. Der Darlegung eines besonderen Interesses an dieser Belegeinsicht bedarf es nicht.</p>
<p>2. Ein Mieter ist zur Leistung von Betriebskostennachzahlungen nicht verpflichtet, solange und soweit der Vermieter einem berechtigten Verlangen nach Belegvorlage nicht nachgekommen ist.</p>
<p>BGB § 242, § 259, § 273, § 274, § 556</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mietzahlungen</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/mietzahlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 07:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietzahlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Mietzahlungen +++ BGH &#8211; LG Kiel &#8211; AG Rendsburg 31.1.2018 VIII ZR 39/17   Hat das Jobcenter das dem Wohnungsmieter zustehende Arbeitslosengeld II als Bedarf für Unterkunft und Heizung versehentlich auch noch nach der Beendigung des Mietverhältnisses im Wege der Direktzahlung nach § 22 Abs. 7 Satz 1 SGB II an den bisherigen Vermieter ... <a title="Mietzahlungen" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/mietzahlungen/" aria-label="Mehr Informationen über Mietzahlungen">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">+++ Mietzahlungen +++</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGH &#8211; LG Kiel &#8211; AG Rendsburg</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">31.1.2018</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">VIII ZR 39/17</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Hat das Jobcenter das dem Wohnungsmieter zustehende Arbeitslosengeld II als Bedarf für Unterkunft und Heizung versehentlich auch noch nach der Beendigung des Mietverhältnisses im Wege der Direktzahlung nach § 22 Abs. 7 Satz 1 SGB II an den bisherigen Vermieter gezahlt, kann es von diesem &#8211; unter dem Gesichtspunkt einer fehlenden (widerrufenen) Anweisung &#8211; unmittelbar die Herausgabe der ohne rechtlichen Grund erfolgten Zuvielzahlung im Wege der Nichtleistungskondiktion (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 BGB) verlangen.</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGB § 812 Abs 1 S 1 Alt 2</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">SGB II § 22 Abs 7 S 1</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kündigungsrecht Eigenbedarf</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 08:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsrecht, Eigenbedarf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf +++ BGH &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg 29.3.2017 VIII ZR 45/16   Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses: Berechtigtes Interesse des Vermieters bei Geltendmachung eines Berufs- oder Geschäftsbedarfs; Interessenabwägung; Eigentumsgarantie; Bildung grober Leitlinien anhand bestimmter Fallgruppen; Nähe zum Eigenbedarf bei sog. Mischnutzung; Nähe zur Verwertungskündigung bei Nutzung der Wohnung ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken   ... <a title="Kündigungsrecht Eigenbedarf" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-3/" aria-label="Mehr Informationen über Kündigungsrecht Eigenbedarf">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf +++</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGH &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">29.3.2017</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">VIII ZR 45/16</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses: Berechtigtes Interesse des Vermieters bei Geltendmachung eines Berufs- oder Geschäftsbedarfs; Interessenabwägung; Eigentumsgarantie; Bildung grober Leitlinien anhand bestimmter Fallgruppen; Nähe zum Eigenbedarf bei sog. Mischnutzung; Nähe zur Verwertungskündigung bei Nutzung der Wohnung ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">1. Die Beurteilung der Frage, ob ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses im Sinne von § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB vorliegt, entzieht sich einer verallgemeinerungsfähigen Betrachtung (Senatsbeschluss vom 20. Juli 2016, VIII ZR 238/15, WuM 2016, 682 Rn. 9). Sie erfordert vielmehr eine umfassende Würdigung der Umstände des</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Einzelfalls (Bestätigung von Senatsurteile vom 9. Mai 2012, VIII ZR 238/11, NJW 2012, 2342 Rn. 10; vom 26. September 2012, VIII ZR 330/11, NJW 2013, 225 Rn. 12 und Senatsbeschluss vom 20. Juli 2016, VIII ZR 238/15, aaO).(Rn.15)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">2. Dies gilt auch für die Geltendmachung eines Berufs- oder Geschäftsbedarfs. Es ist nicht zulässig, eine solche Fallgestaltung als ungeschriebene weitere Kategorie eines typischerweise anzuerkennenden Vermieterinteresses an der Beendigung eines Wohnraummietverhältnisses zu behandeln und von einer an den Einzelfallumständen ausgerichteten Abwägung der beiderseitigen Belange abzusehen.(Rn.16)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">3. Im Rahmen der gebotenen Interessenabwägung ist allerdings im Hinblick auf die vom Gesetzgeber zum Schutz des Mieters eigens geschaffene Härteregelung des § 574 BGB zu beachten, dass die besonderen Belange des Mieters im Einzelfall (individuelle Härte) erst</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">auf Widerspruch des Mieters und nicht schon bei der Abwägung der gegenseitigen Belange im Rahmen der Beurteilung, ob ein berechtigtes Interesse für die Kündigung vorliegt, zu berücksichtigen sind. Auf Seiten des Mieters sind daher &#8211; anders als bei den Vermieterinteressen, die vollständig einzufließen haben &#8211; (nur) die unabhängig von seiner konkreten Situation bestehenden Belange in die Abwägung einzustellen, also das generell bestehende Interesse, die Wohnung und damit den Lebensmittelpunkt nicht zu verlieren und nicht</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">mit den unbeträchtlichen Kosten und anderen erheblichen Unzuträglichkeiten belastet zu werden, die ein Wohnungswechsel in der Regel mit sich bringt (Bestätigung und Fortführung von Senatsurteil vom 26. September 2012, VIII ZR 330/11, NJW 2013, 225 Rn. 18). (Rn.49)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">4. Für die Bestimmung des berechtigten Interesses haben die Gerichte weiter zu beachten, dass sowohl die Rechtsposition des Vermieters als auch das vom Vermieter abgeleitete Besitzrecht des Mieters von der Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG geschützt sind (BVerfG, 26. Mai 1993, 1 BvR 208/93, BVerfGE 89, 1, 6 ff.; BVerfG, 28. März 2000, 1 BvR 1460/99, NJW 2000, 2658, 2659; BVerfG, 16. Januar 2004, 1 BvR 2285/03, NJW-RR 2004, 440, 441 und BVerfG, 4 April 2011, 1 BvR 1803/08, NZM 2011, 479 Rn. 29). Vom Schutzbereich der verfassungsrechtlich verbürgten Eigentumsgarantie des Vermieters ist dabei nicht nur dessen Wunsch erfasst, die Wohnung zu privaten Zwecken zu nutzen, sondern auch dessen Absicht, sie für eine wirtschaftliche Betätigung zu verwenden (im Anschluss an BVerfG, 14. Februar 1989, 1 BvR 1131/87, BVerfGE 79, 283, 289 [Grundlage privater und unternehmerischer Initiative] und BVerfG, 4. Juni 1998, 1 BvR 1575/94, NJW 1998, 2662 [wirtschaftliche Betätigung]).(Rn.25)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">5. Neben der Eigentumsgarantie kommt den Grundrechten der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG), der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) und des Grundrechts auf Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) regelmäßig keine selbständige Bedeutung zu (insoweit Aufgabe von Senatsbeschluss vom 5. Oktober 2005, VIII ZR 127/05, NZM 2005,943, 944, und Senatsurteil vom 26. September 2012, VIII ZR 330/11, NJW 2013, 225 Rn. 16). (Rn.30)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">6. Auch wenn sich allgemein verbindliche Betrachtungen hinsichtlich der vorzunehmenden Einzelfallabwägung verbieten, ist zu beachten, dass die typisierten Regeltatbestände des § 573 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 BGB einen ersten Anhalt für die erforderliche Interessenbewertung</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">und -abwägung geben. Das Interesse des Vermieters, die betreffende Wohnung zu (frei-)beruflichen oder gewerblichen Zwecken selbst zu nutzen, ist von der Interessenlage her regelmäßig zwischen den typisierten Regeltatbeständen des Eigenbedarfs und der wirtschaftlichen Verwertung anzusiedeln. Auch insoweit verbietet sich zwar eine Festlegung allgemein verbindlicher Grundsätze. Es lassen sich jedoch anhand bestimmter Fallgruppen grobe Leitlinien bilden.(Rn.41)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">7. So weist der Entschluss eines Vermieters, die Mietwohnung nicht nur zu Wohnzwecken zu beziehen, sondern dort zugleich überwiegend einer geschäftlichen Tätigkeit nachzugehen (sog. Mischnutzung), eine größere Nähe zum Eigenbedarf nach § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB auf, da er in solchen Fallgestaltungen in der Wohnung auch einen persönlichen Lebensmittelpunkt begründen will. In diesen Fällen wird es regelmäßig ausreichen, dass dem Vermieter bei verwehrtem Bezug ein beachtenswerter Nachteil entstünde, was bei einer auf nachvollziehbaren und vernünftigen Erwägungen der Lebens- und Berufsplanung des Vermieters häufig der Fall sein dürfte. Entsprechendes gilt, wenn die Mischnutzung durch den Ehegatten oder Lebenspartner des Vermieters erfolgen soll.(Rn.44)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">8. Dagegen weisen Fälle, in denen der Vermieter oder sein Ehegatte/Lebenspartner die Wohnung ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken nutzen möchte, eine größere Nähe zur Verwertungskündigung nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB auf. Angesichts des Umstands, dass der Mieter allein aus geschäftlich motivierten Gründen von seinem räumlichen Lebensmittelpunkt verdrängt werden soll, muss der Fortbestand des Wohnraummietverhältnisses für den Vermieter einen Nachteil von einigem Gewicht darstellen, was etwa dann anzunehmen sein kann, wenn die geschäftliche Tätigkeit andernfalls nicht rentabel durchgeführt</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">werden könnte oder die konkrete Lebensgestaltung die Nutzung der Mietwohnung erfordert (z.B. gesundheitliche Einschränkungen, Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Personen).(Rn.47)</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGB § 573 Abs 1 S 1, § 573 Abs 2 Nr 2, § 573 Abs 2 Nr 3, § 574</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">GG Art 2 Abs 1</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-3/">Kündigungsrecht Eigenbedarf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de">Jacobi Rechtsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mieterhöhung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehung-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 13:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Mieterhöhung +++ BGH &#8211; LG Tübingen &#8211; AG Reutlingen 15.3.2017 VIII ZR 295/15   Bei Beurteilung eines Mieterhöhungsverlangens ist der Tatrichter in Fällen, in denen zwischen dem Erhebungsstichtag eines Mietspiegels und dem Zugang des Zustimmungsverlangens nachträglich ungewöhnliche Steigerungen der ortsüblichen Vergleichsmiete festzustellen sind, im Rahmen des ihm dabei zukommenden weiten Beurteilungsspielraums befugt, einen Stichtagszuschlag ... <a title="Mieterhöhung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehung-4/" aria-label="Mehr Informationen über Mieterhöhung">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehung-4/">Mieterhöhung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de">Jacobi Rechtsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">+++ Mieterhöhung +++</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGH &#8211; LG Tübingen &#8211; AG Reutlingen</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">15.3.2017</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">VIII ZR 295/15</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Bei Beurteilung eines Mieterhöhungsverlangens ist der Tatrichter in Fällen, in denen zwischen dem Erhebungsstichtag eines Mietspiegels und dem Zugang des Zustimmungsverlangens nachträglich ungewöhnliche Steigerungen der ortsüblichen Vergleichsmiete festzustellen sind, im Rahmen des ihm dabei zukommenden weiten Beurteilungsspielraums </span><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">befugt, einen Stichtagszuschlag vorzunehmen, wenn ihm dies zur Bildung einer sachgerechten Einzelvergleichsmiete angemessen erscheint.</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">BGB § 558, § 558a, § 558c, § 558d</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">ZPO § 286</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de/mieterhoehung-4/">Mieterhöhung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kanzlei-jacobi.de">Jacobi Rechtsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kündigungsrecht</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2017 08:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kanzlei-jacobi.de/?p=1465</guid>

					<description><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht +++ BGH &#8211; LG München I &#8211; AG München 9.11.2016 VIII ZR 73/16 &#160; § 543 Abs. 1 Satz 2 BGB verlangt eine Abwägung der beiderseitigen Interessen der Mietvertragsparteien und eine Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles; hierzu gehören auch etwaige Härtegründe auf Seiten des Mieters (Bestätigung des Senatsurteils vom 8. Dezember 2004, VIII ... <a title="Kündigungsrecht" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-2/" aria-label="Mehr Informationen über Kündigungsrecht">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht +++</p>
<p>BGH &#8211; LG München I &#8211; AG München</p>
<p>9.11.2016</p>
<p>VIII ZR 73/16</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>§ 543 Abs. 1 Satz 2 BGB verlangt eine Abwägung der beiderseitigen Interessen der Mietvertragsparteien und eine Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles; hierzu gehören auch etwaige Härtegründe auf Seiten des Mieters (Bestätigung des Senatsurteils vom 8. Dezember 2004, VIII ZR 218/03, NZM 2005, 300 unter II 3; hier: Besorgnis einer ernsthaften Verschlechterung des Gesundheitszustands einer 97-jährigen, bettlägerigen Mieterin infolge eines erzwungenen Wechsels der bisherigen häuslichen Umgebung und Pflegesituation).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Bei drohenden schwerwiegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen oder Lebensgefahr sind die Gerichte im Hinblick auf Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG gehalten, ihre Entscheidung auch verfassungsrechtlich auf eine tragfähige Grundlage zu stellen und diesen Gefahren bei der Abwägung der widerstreitenden Interessen hinreichend Rechnung zu tragen. Das kann bei</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>der Gesamtabwägung nach § 543 Abs. 1 Satz 2 BGB zur Folge haben &#8211; was vom Gericht im Einzelfall zu prüfen ist -, dass ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung wegen besonders schwerwiegender persönlicher Härtegründe auf Seiten des Mieters trotz seiner erheblichen Pflichtverletzung nicht vorliegt (im Anschluss an Senatsurteil vom 8. Dezember 2004, VIII ZR 218/03, NZM 2005, 300 unter II 4).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 543 Abs 1 S 2</p>
<p>GG Art 2 Abs 2 S 1</p>
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			</item>
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		<title>Wohnfläche</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/wohnflaeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnfläche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Wohnfläche +++BGH &#8211; Pressemitteilung &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg18.11.2015VIII ZR 266/14 Mieterhöhung auch bei Wohnflächenabweichung nur unter Beachtung der Kappungsgrenze Der Bundesgerichtshof hat heute  unter teilweiser Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung  entschieden, dass eine Mieterhöhung nach § 558 BGB auf der Basis der tatsächlichen Wohnfläche zu erfolgen hat, unabhängig davon, ob im ... <a title="Wohnfläche" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/wohnflaeche/" aria-label="Mehr Informationen über Wohnfläche">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Wohnfläche +++<br />BGH &#8211; Pressemitteilung &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg<br />18.11.2015<br />VIII ZR 266/14</p>
<p>Mieterhöhung auch bei Wohnflächenabweichung nur unter Beachtung der Kappungsgrenze</p>
<p>Der Bundesgerichtshof hat heute  unter teilweiser Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung  entschieden, dass eine Mieterhöhung nach § 558 BGB auf der Basis der tatsächlichen Wohnfläche zu erfolgen hat, unabhängig davon, ob im Mietvertrag eine abweichende Wohnfläche angegeben und wie hoch die Abweichung von der tatsächlichen Wohnfläche ist.</p>
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		<item>
		<title>Kündigungsrecht Eigenbedarf  Mietvertrag</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-mietvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsrecht, Eigenbedarf, Mietvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf Mietvertrag+++LG Berlin &#8211; AG Berlin-Mitte 16.4.201567 S 14/15Der Vermieter kann sich auf eine von ihm ausgesprochene Eigenbedarfskündigung wegen Verstoßes gegen die Grundsätze von Treu und Glauben nicht berufen, wenn er der Pflicht zum Angebot einer freistehenden Alternativwohnung zuwider gehandelt hat, selbst wenn der Mieter nach Ausspruch einer zeitlich nachfolgenden Eigenbedarfskündigung die Anmietung ... <a title="Kündigungsrecht Eigenbedarf  Mietvertrag" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-mietvertrag/" aria-label="Mehr Informationen über Kündigungsrecht Eigenbedarf  Mietvertrag">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf  Mietvertrag+++<br />LG Berlin &#8211; AG Berlin-Mitte</p>
<p>16.4.2015<br />67 S 14/15<br />Der Vermieter kann sich auf eine von ihm ausgesprochene Eigenbedarfskündigung wegen Verstoßes gegen die Grundsätze von Treu und Glauben nicht berufen, wenn er der Pflicht zum Angebot einer freistehenden Alternativwohnung zuwider gehandelt hat, selbst wenn der Mieter nach Ausspruch einer zeitlich nachfolgenden Eigenbedarfskündigung die Anmietung der nunmehr angebotenen Alternativwohnung ablehnt. Die Treuwidrigkeit ist allenfalls dann zu verneinen, wenn der Mieter zu keinem Zeitpunkt Interesse daran hatte, die Alternativwohnung anzumieten.</p>
<p>Das Berufungsgericht hat eine in einem gemäß § 283 ZPO nachgelassenen erstinstanzlichen Schriftsatz erklärte neuerliche Kündigung gemäß § 533 Nr. 2 ZPO nur zu berücksichtigen, wenn sie auf einer mit einer zuvor in den Rechtsstreit eingeführten Kündigung kongruenten Tatsachengrundlage beruht.</p>
<p>ZPO § 283, § 533 Nr</p></p>
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			</item>
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		<title>Kündigungsrecht Eigenbedarf, Mietvertrag</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-mietvertrag-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2015 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsrecht, Eigenbedarf, Mietvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf, Mietvertrag +++BGH &#8211; LG Koblenz &#8211; AG Koblenz10.6.2015VIII ZR 99/14 1. Der Vermieter ist im Falle der Vortäuschung von (Eigen-)Bedarf &#8211; wie auch sonst bei einer schuldhaften (materiell) unberechtigten Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses &#8211; dem Mieter gemäß § 280 Abs. 1 BGB zum Schadensersatz verpflichtet (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteile vom 8. ... <a title="Kündigungsrecht Eigenbedarf, Mietvertrag" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/kuendigungsrecht-eigenbedarf-mietvertrag-2/" aria-label="Mehr Informationen über Kündigungsrecht Eigenbedarf, Mietvertrag">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Kündigungsrecht Eigenbedarf, Mietvertrag +++<br />BGH &#8211; LG Koblenz &#8211; AG Koblenz<br />10.6.2015<br />VIII ZR 99/14</p>
<p>1. Der Vermieter ist im Falle der Vortäuschung von (Eigen-)Bedarf &#8211; wie auch sonst bei einer schuldhaften (materiell) unberechtigten Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses &#8211; dem Mieter gemäß § 280 Abs. 1 BGB zum Schadensersatz verpflichtet (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteile vom 8. April 2009, VIII ZR 231/07, NJW 2009, 2059 Rn. 11 mwN; vom 13. Juni 2012, VIII ZR 356/11, juris Rn. 10; Beschluss vom 7. September 2011, VIII ZR 343/10, WuM 2011, 634 Rn. 3).</p>
<p>2. Ob ein Räumungsvergleich den Zurechnungszusammenhang zwischen der Vortäuschung einer (Eigen-)Bedarfssituation und dem später vom Mieter geltend gemachten Schaden unterbricht, ist im Wege der Auslegung des Vergleichs und unter Würdigung der Umstände des Einzelfalls danach zu beurteilen, ob die Parteien durch gegenseitiges Nachgeben auch den Streit darüber beilegen wollten, ob die (Eigen-)Bedarfslage des Vermieters bestand oder nur vorgetäuscht war. Nur dann, wenn mit dem Vergleich auch etwaige Ansprüche des Mieters wegen eines nur vorgetäuschten Bedarfs abgegolten werden sollten, fehlt es an dem erforderlichen Zurechnungszusammenhang (Fortführung von BGH, Beschluss vom 7. September 2011, VIII ZR 343/10, aaO).</p>
<p>3. An das Vorliegen des Willens des Mieters, auf etwaige Ansprüche gegen den Vermieter wegen eines nur vorgetäuschten (Eigen-)Bedarfs zu verzichten, sind strenge Anforderun-gen zu stellen; der Verzichtswille muss &#8211; auch unter Berücksichtigung sämtlicher Begleitumstände &#8211; unmissverständlich sein (Anschluss an und Fortführung von BGH, Urteile vom 21. November 2006, VI ZR 76/06, NJW 2007, 368 Rn. 9; vom 26. Oktober 2009, II ZR 222/08, NJW 2010, 64 Rn. 18; vom 18. September 2012, II ZR 178/10, WM 2012, 2231 Rn. 22; vom 22. April 2015, IV ZR 504/14, juris Rn. 15).</p>
<p>4. Für einen stillschweigenden Verzicht des Mieters auf die vorgenannten Ansprüche bedarf es regelmäßig bedeutsamer Umstände, die auf einen solchen Verzichtswillen schließen lassen (Fortführung von BGH, Urteile vom 11. Oktober 2000, VIII ZR 276/99, juris Rn. 18; vom 20. September 2006, VIII ZR 100/05, WM 2007, 177 Rn. 22; Beschluss vom 19. September 2006, X ZR 49/05, juris Rn. 27). Derartige Umstände können bei einem Räumungsvergleich etwa darin liegen, dass sich der Vermieter zu einer substantiellen Gegenleistung &#8211; wie etwa einer namhaften Abstandszahlung &#8211; verpflichtet.</p>
<p>BGB § 280 Abs 1, § 573 Abs 1</p>
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		<title>Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/wahrung-der-frist-zur-abrechnung-der-betriebskosten-folgen-einer-nicht-vorhersehbaren-verzoegerung-auf-dem-postweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrung der Frist, vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg +++BGH &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg21.1.2009VIII ZR 107/08 Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg 1. Die Frist zur Abrechnung der Betriebskosten gemäß § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB ... <a title="Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/wahrung-der-frist-zur-abrechnung-der-betriebskosten-folgen-einer-nicht-vorhersehbaren-verzoegerung-auf-dem-postweg/" aria-label="Mehr Informationen über Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg +++<br />BGH &#8211; LG Berlin &#8211; AG Charlottenburg<br />21.1.2009<br />VIII ZR 107/08</p>
<p>Wahrung der Frist zur Abrechnung der Betriebskosten; Folgen einer nicht vorhersehbaren Verzögerung auf dem Postweg</p>
<p>1. Die Frist zur Abrechnung der Betriebskosten gemäß § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB wird nur dann gewahrt, wenn die Abrechnung dem Mieter noch innerhalb der Frist zugeht; die rechtzeitige Absendung der Abrechnung durch den Vermieter genügt nicht.</p>
<p>2. Bedient sich der Vermieter zur Beförderung der Abrechnung der Post, wird diese insoweit als Erfüllungsgehilfe des Vermieters tätig; in einem solchen Fall hat der Vermieter ein Verschulden der Post gemäß § 278 Satz 1 BGB auch dann zu vertreten (§ 556 Abs. 3 Satz 3 Halbs. 2 BGB), wenn auf dem Postweg für den Vermieter unerwartete und nicht vorhersehbare Verzögerungen oder Postverluste auftreten.</p>
<p>BGB § 278 S 1, § 556 Abs 3 S 2, § 556 Abs 3 S 3 Halbs 2</p>
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