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	<title>Allgemeines Zivilrecht Übersicht - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<description>Ihre Anwaltskanzlei in Eberbach und der Metropolregion Rhein-Neckar</description>
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	<title>Allgemeines Zivilrecht Übersicht - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<item>
		<title>Rechtsanwälte</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/rechtsanwaelte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 09:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vermittlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>18.4.2024 IX ZR 89/23 Nichtigkeit eines Vertrags über die entgeltliche Vermittlung von Mandaten an Partnerkanzleien durch ein Internetportal Vermittelt ein Dritter einem Rechtsanwalt den Auftrag eines Mandanten zur entgeltlichen Geschäftsbesorgung und lässt er sich für die Leistung bezahlen, ist die dem zugrunde liegende Vereinbarung unwirksam.(Rn.15) (Rn.17) (Rn.18) (Rn.24) 1. § 49b Abs. 3 Satz 1 ... <a title="Rechtsanwälte" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/rechtsanwaelte/" aria-label="Mehr Informationen über Rechtsanwälte">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>18.4.2024</p>



<p>IX ZR 89/23</p>



<p>Nichtigkeit eines Vertrags über die entgeltliche Vermittlung von Mandaten an Partnerkanzleien durch ein Internetportal</p>



<p>Vermittelt ein Dritter einem Rechtsanwalt den Auftrag eines Mandanten zur entgeltlichen Geschäftsbesorgung und lässt er sich für die Leistung bezahlen, ist die dem zugrunde liegende Vereinbarung unwirksam.(Rn.15) (Rn.17) (Rn.18) (Rn.24)</p>



<p>1. § 49b Abs. 3 Satz 1 BRAO ist verfassungsgemäß.(Rn.20)</p>



<p>2. Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen der Kondiktionssperre gegeben. Auf Seiten des Internetportals hat man sich dem Verstoß gegen § 49b Abs. 3 Satz 1 BRAO leichtfertig verschlossen.(Rn.26) (Rn.28)</p>



<p>BGB § 134, § 675, § 817 S 2</p>



<p>BRAO § 49b Abs 3 S 1</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsanwaltshaftung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/rechtsanwaltshaftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 13:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltshaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereinsetzungsantrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4.3.2024 4 U 1980/23 1. Zur gebotenen Ausgangskontrolle, die sicherstellen soll, dass ein fristgebundener Schriftsatz rechtzeitig beim zuständigen Gericht eingeht, gehört insbesondere ein Abgleich mit dem Fristenkalender und die Prüfung der Eingangsbestätigung des Gerichts. 2. Sieht der Rechtsanwalt davon ab, diese Aufgaben seinem Büropersonal zu übertragen, hat er selbst hierfür Sorge zu tragen. 3. Mit ... <a title="Rechtsanwaltshaftung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/rechtsanwaltshaftung/" aria-label="Mehr Informationen über Rechtsanwaltshaftung">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>4.3.2024</p>



<p>4 U 1980/23</p>



<p>1. Zur gebotenen Ausgangskontrolle, die sicherstellen soll, dass ein fristgebundener Schriftsatz rechtzeitig beim zuständigen Gericht eingeht, gehört insbesondere ein Abgleich mit dem Fristenkalender und die Prüfung der Eingangsbestätigung des Gerichts. 2. Sieht der Rechtsanwalt davon ab, diese Aufgaben seinem Büropersonal zu übertragen, hat er selbst hierfür Sorge zu tragen.</p>



<p>3. Mit einem Wiedereinsetzungsantrag, in dem lediglich glaubhaft gemacht wird, infolge des Umstandes, dass die Versendung eines Schriftsatz einen &#8222;alltäglichen Routinevorgang&#8220; darstelle, an den infolgedessen &#8222;keine unmittelbare Erinnerung&#8220; mehr besteht, genügt der Rechtsanwalt seiner Darlegungslast nicht.</p>



<p>ZPO § 130a, § 233f</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aussetzung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/aussetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 07:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Aussetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>17.5.2024 21 W 5/24 1. Gegen die Entscheidung, den Rechtsstreit auszusetzen, bis der Europäische Gerichtshof über das Vorabentscheidungsersuchen in einem fremden Verfahren entschieden hat, ist die sofortige Beschwerde gemäß § 252 ZPO statthaft. 2. Der in § 252 ZPO verankerte Justizgewährungsanspruch gebietet es in einer solchen Konstellation zum Schutz der Parteien, zumindest überprüfen lassen zu ... <a title="Aussetzung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/aussetzung/" aria-label="Mehr Informationen über Aussetzung">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>17.5.2024</p>



<p>21 W 5/24</p>



<p>1. Gegen die Entscheidung, den Rechtsstreit auszusetzen, bis der Europäische Gerichtshof über das Vorabentscheidungsersuchen in einem fremden Verfahren entschieden hat, ist die sofortige Beschwerde gemäß § 252 ZPO statthaft.</p>



<p>2. Der in § 252 ZPO verankerte Justizgewährungsanspruch gebietet es in einer solchen Konstellation zum Schutz der Parteien, zumindest überprüfen lassen zu können, ob die Voraussetzungen für eine Aussetzung wegen Vorgreiflichkeit der Parallelsache gegeben sind.</p>



<p>3. Mit Blick auf die Entscheidungsprärogative der Vorinstanz beschränkt sich der Prüfungsmaßstab des Beschwerdegerichts darauf, ob ein Aussetzungsgrund gemäß § 148 ZPO vorliegt und ob die Vorinstanz die Grenzen des eingeräumten Ermessens eingehalten und dieses fehlerfrei ausgeübt hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abschluss eines Vergleichs</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/abschluss-eines-vergleichs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 13:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG München &#8211; LG Deggendorf 20.4.2023 IX ZR 209/21 &#160; Der Rechtsanwalt ist im Grundsatz gehalten, den Mandanten in die Lage zu versetzen, eine eigenverantwortliche und sachgerechte Entscheidung über den Abschluss eines Vergleichs zu treffen; hierzu hat er den Mandanten über die Vor- und Nachteile des Vergleichs zu beraten. &#160; Die Beratungsbedürftigkeit des ... <a title="Abschluss eines Vergleichs" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/abschluss-eines-vergleichs/" aria-label="Mehr Informationen über Abschluss eines Vergleichs">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG München &#8211; LG Deggendorf</p>
<p>20.4.2023</p>
<p>IX ZR 209/21</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Der Rechtsanwalt ist im Grundsatz gehalten, den Mandanten in die Lage zu versetzen, eine eigenverantwortliche und sachgerechte Entscheidung über den Abschluss eines Vergleichs zu treffen; hierzu hat er den Mandanten über die Vor- und Nachteile des Vergleichs zu beraten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Die Beratungsbedürftigkeit des Mandanten entfällt erst dann, wenn der Mandant aus anderen Gründen über die Vor- und Nachteile des Vergleichs im Bilde ist; dies hat der Rechtsanwalt darzulegen und zu beweisen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 280 Abs 1, § 675</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erbscheinsantrag</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/erbscheinsantrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 13:18:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbscheinsantrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG Frankfurt &#8211; AG Offenbach 8.2.2023 IV ZB 16/22 &#160; Ein Erbscheinsantrag ist nicht unzulässig, wenn der Antragsteller vom Gesetz geforderte Beweismittel ohne Verschulden nicht angibt. Stattdessen setzt die Pflicht des Nachlassgerichts zur Amtsermittlung gemäß § 2358 BGB a.F., § 26 FamFG ein. &#160; BGB § 2356 Abs 1 aF, § 2358 aF ... <a title="Erbscheinsantrag" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/erbscheinsantrag/" aria-label="Mehr Informationen über Erbscheinsantrag">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG Frankfurt &#8211; AG Offenbach</p>
<p>8.2.2023</p>
<p>IV ZB 16/22</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Erbscheinsantrag ist nicht unzulässig, wenn der Antragsteller vom Gesetz geforderte Beweismittel ohne Verschulden nicht angibt. Stattdessen setzt die Pflicht des Nachlassgerichts zur Amtsermittlung gemäß § 2358 BGB a.F., § 26 FamFG ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 2356 Abs 1 aF, § 2358 aF</p>
<p>FamFG § 26</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erbunwürdigkeit</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/erbunwuerdigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 13:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbunwürdigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG Köln &#8211; LG Köln 26.4.2023 IV ZB 11/22 &#160; Ein die aussprechendes Urteil gemäß §§ 2342, 2344 BGB hat auch dann Bindungswirkung für ein Erbscheinsverfahren, wenn es sich um ein Versäumnisurteil handelt. &#160; BGB § 2342, § 2344</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BGH &#8211; OLG Köln &#8211; LG Köln</p>
<p>26.4.2023</p>
<p>IV ZB 11/22</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein die aussprechendes Urteil gemäß §§ 2342, 2344 BGB hat auch dann Bindungswirkung für ein Erbscheinsverfahren, wenn es sich um ein Versäumnisurteil handelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 2342, § 2344</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Haftungsrecht (Straßenverkehrsrecht), Schadensrecht (Straßenverkehrsrecht)</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/haftungsrecht-strassenverkehrsrecht-schadensrecht-strassenverkehrsrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 13:16:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Haftungsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haftungsrecht (Straßenverkehrsrecht), Schadensrecht (Straßenverkehrsrecht) OLG Stuttgart &#8211; LG Heilbronn 19.1.2023 2 U 303/21 &#160; Bei der fiktiven Abrechnung eines Verkehrsunfallschadens muss sich der Geschädigte einen bei der ersatzweisen Anschaffung eines Neufahrzeugs erzielbaren Rabatt regelmäßig nicht anrechnen lassen. &#160; BGB § 249 StVG § 7</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Haftungsrecht (Straßenverkehrsrecht), Schadensrecht (Straßenverkehrsrecht) OLG Stuttgart &#8211; LG Heilbronn</p>
<p>19.1.2023</p>
<p>2 U 303/21</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der fiktiven Abrechnung eines Verkehrsunfallschadens muss sich der Geschädigte einen bei der ersatzweisen Anschaffung eines Neufahrzeugs erzielbaren Rabatt regelmäßig nicht anrechnen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 249</p>
<p>StVG § 7</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grundstücksrecht), Grundbuchrecht (Grundstücksrecht)</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/grundstuecksrecht-grundbuchrecht-grundstuecksrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 13:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbuchrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstücksrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundstücksrecht), Grundbuchrecht (Grundstücksrecht) OLG Schleswig, Geschäftsfähigkeit 27.1.2023 2 Wx 64/22 &#160; Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Erklärenden bei falscher Schreibweise des eigenen Vornamens &#160; Das Grundbuchamt hat die Geschäftsfähigkeit des Erklärenden zum Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung (hier: der Vollmacht) selbständig zu prüfen. Dabei hat es vom Grundsatz der Geschäftsfähigkeit Volljähriger auszugehen. Ergeben sich jedoch ... <a title="Grundstücksrecht), Grundbuchrecht (Grundstücksrecht)" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/grundstuecksrecht-grundbuchrecht-grundstuecksrecht/" aria-label="Mehr Informationen über Grundstücksrecht), Grundbuchrecht (Grundstücksrecht)">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Grundstücksrecht), Grundbuchrecht (Grundstücksrecht) OLG Schleswig, Geschäftsfähigkeit</p>
<p>27.1.2023</p>
<p>2 Wx 64/22</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Erklärenden bei falscher Schreibweise des eigenen Vornamens</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Das Grundbuchamt hat die Geschäftsfähigkeit des Erklärenden zum Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung (hier: der Vollmacht) selbständig zu prüfen. Dabei hat es vom Grundsatz der Geschäftsfähigkeit Volljähriger auszugehen. Ergeben sich jedoch auf Tatsachen gegründete Zweifel an der Geschäftsfähigkeit, ist dem durch Zwischenverfügung nachzugehen und dem Antragsteller aufzugeben, die Zweifel etwa durch Vorlage ärztlicher Bescheinigungen auszuräumen. An die Beurteilung der Geschäftsfähigkeit durch den beurkundenden Notar ist das Grundbuchamt nicht gebunden.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Hat der Erklärende bei der Unterschrift unter die Urkunde seinen Vornamen nicht fehlerfrei geschrieben und dies entweder nicht bemerkt hat oder trotz eines Bemerkens so hingenommen, kann dies Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Erklärenden begründen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich nicht um einen bloßen Schreibfehler im Sinne einer motorischen Fehlleistung handelt, sondern um eine falsche Reihenfolge der Buchstaben. Selbst wenn man ein Vertauschen der Buchstaben beim eigenen Vornamen noch für nachvollziehbar hielte, ist die Tatsache, dass der Fehler nicht korrigiert wurde, nur noch schwerlich zu erklären. Jedenfalls begründet dies einen so erheblichen Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Erklärenden, dass nicht mehr vom Grundsatz der Geschäftsfähigkeit ausgegangen werden kann.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>GBO § 18, § 20, § 29</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erbschein (Erbrecht), Testament (Erbrecht)</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/erbschein-erbrecht-testament-erbrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 13:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschein]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erbschein (Erbrecht), Testament (Erbrecht) OLG Schleswig 30.12.2022 2 Wx 29/22 &#160; Vorlage eines Erbscheins erforderlich bei Einfügung einer Verwirkungsklausel durch späteres privatschriftliches Testament &#160; Liegt neben dem öffentlichen Testament ein eigenhändiges Testament vor, bleibt es bei der Regel des § 35 Abs. 1 S. 1 GBO sofern die Erbfolge nicht ausschließlich auf dem öffentlichen Testament, ... <a title="Erbschein (Erbrecht), Testament (Erbrecht)" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/erbschein-erbrecht-testament-erbrecht/" aria-label="Mehr Informationen über Erbschein (Erbrecht), Testament (Erbrecht)">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erbschein (Erbrecht), Testament (Erbrecht) OLG Schleswig</p>
<p>30.12.2022</p>
<p>2 Wx 29/22</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorlage eines Erbscheins erforderlich bei Einfügung einer Verwirkungsklausel durch späteres privatschriftliches Testament</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Liegt neben dem öffentlichen Testament ein eigenhändiges Testament vor, bleibt es bei der Regel des § 35 Abs. 1 S. 1 GBO sofern die Erbfolge nicht ausschließlich auf dem öffentlichen Testament, sondern (auch) auf dem privatschriftlichen Testament beruht. Existiert neben dem öffentlichen Testament ein späteres privatschriftliches Testament, ist neben Widerruf (§§ 2254 bis 2256 BGB) und Widerspruch zu dem früheren öffentlichen Testament (§ 2258 BGB) auch jede andere Beschwerung mit Bezug zur Erbeinsetzung (etwa Nacherbfolge, Testamentsvollstreckung) zu beachten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Bei Konkurrenz zwischen einem öffentlichen Testament und einer später errichteten privatschriftlichen Verfügung von Todes wegen kann das Grundbuchamt daher regelmäßig bereits dann auf der Vorlage eines Erbscheins bestehen, wenn das eigenhändige Testament nicht offenbar ungültig, widerrufen oder für die Erbfolge bedeutungslos ist.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>Wird in einem späteren privatschriftlichen Testament eine Verwirkungsklausel eingefügt, ist diese für die Erbfolge von Bedeutung, weil sie geeignet ist, die in der öffentlichen Urkunde getroffene Erbfolgeanordnung zu modifizieren oder zu beseitigen. Eine Verwirkungsklausel führt zum Verlust des Erbrechts für denjenigen oder diejenigen Erben, die gegen die sanktionsbewehrte Verhaltensanordnung verstoßen, sodass die nachträgliche Einfügung einer solchen auflösenden Bedingung für die Erbfolge von Bedeutung ist.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>GBO § 35 Abs 1 S 1</p>
<p>BGB § 2254, § 2255, § 2256</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grenzen</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 13:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grenzen (Grundstücksrecht)BGH &#8211; OLG Rostock &#8211; LG Rostock 20.5.2022 V ZR 199/21 &#160; Die in § 919 Abs. 1 BGB geregelte Mitwirkungspflicht des Nachbarn bei der Abmarkung setzt voraus, dass der Grenzverlauf festgestellt ist. &#160; Aus dem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis kann sich ein Anspruch des Grundstückseigentümers auf Duldung einer für die Grenzfeststellung erforderlichen Vermessung in der ... <a title="Grenzen" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/grenzen/" aria-label="Mehr Informationen über Grenzen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Grenzen (Grundstücksrecht)BGH &#8211; OLG Rostock &#8211; LG Rostock</p>
<p>20.5.2022</p>
<p>V ZR 199/21</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Die in § 919 Abs. 1 BGB geregelte Mitwirkungspflicht des Nachbarn bei der Abmarkung setzt voraus, dass der Grenzverlauf festgestellt ist.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Aus dem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis kann sich ein Anspruch des Grundstückseigentümers auf Duldung einer für die Grenzfeststellung erforderlichen Vermessung in der Wohnung des Nachbarn ergeben; der Umstand, dass Wohnungen für die amtliche Vermessung nach den Bestimmungen des einschlägigen Landesvermessungsgesetzes nur mit Einwilligung des Wohnungsinhabers betreten werden dürfen, schließt dies nicht aus.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 242, § 919 Abs 1</p>
<p>GeoInfVermG MV § 25 Abs 1 S 3</p>
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