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	<title>Honorar Archive - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<description>Ihre Anwaltskanzlei in Eberbach und der Metropolregion Rhein-Neckar</description>
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	<title>Honorar Archive - Jacobi Rechtsanwälte</title>
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	<item>
		<title>HOAI, Honorar, Honorarberechnung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/hoai-honorar-honorarberechnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 13:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[HOAI]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Honorarberechnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HOAI (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorar (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorarberechnung (Architekten-/Ingenieurrecht) OLG Celle &#8211; LG Hannover 6.10.2021 14 U 39/21 &#160; Zulässigkeit einer Umbauzuschlagsvereinbarung von 0% im Lichte von § 35 Abs. 1 Satz 2 HOAI 2009 und § 6 Abs. 2 Satz 4 HOAI 2013 &#160; Eine schriftliche Vereinbarung, nach der zwischen den Parteien ein Umbauzuschlag von 0% vereinbart ... <a title="HOAI, Honorar, Honorarberechnung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/hoai-honorar-honorarberechnung/" aria-label="Mehr Informationen über HOAI, Honorar, Honorarberechnung">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>HOAI (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorar (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorarberechnung (Architekten-/Ingenieurrecht) OLG Celle &#8211; LG Hannover</p>
<p>6.10.2021</p>
<p>14 U 39/21</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zulässigkeit einer Umbauzuschlagsvereinbarung von 0% im Lichte von § 35 Abs. 1 Satz 2 HOAI 2009 und § 6 Abs. 2 Satz 4 HOAI 2013</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Eine schriftliche Vereinbarung, nach der zwischen den Parteien ein Umbauzuschlag von 0% vereinbart worden ist, steht den Fiktionen von § 35 Abs. 1 Satz 2 HOAI 2009 und § 6 Abs. 2 Satz 4 HOAI 2013 nicht entgegen, so dass der Auftragnehmer auch nachträglich keinen weiteren Umbauzuschlag fordern kann.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Mehrkosten aufgrund von Bauzeitverlängerungen sind konkret darzulegen. Schätzungen auf der Basis von Durchschnittswerten sind nicht ausreichend.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>Ein wichtiger zur außerordentlichen Kündigung berechtigender Grund liegt vor, wenn das Erbringen von vertraglich geschuldeten Leistungen von einer weiteren Vertragsergänzung abhängig gemacht wird.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>HOAI 2009 § 35 Abs 1 S 2</p>
<p>HOAI 2013 § 6 Abs 2 S 4</p>
<p>VOB/B § 6 Abs 6</p>
<p>BGB § 642, § 314 Abs 1 S 2, § 242, § 649aF</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HOAI, Honorar, Honorarberechnung, Kündigung, Rechnungslegung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/hoai-honorar-honorarberechnung-kuendigung-rechnungslegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[HOAI]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Honorarberechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungslegung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HOAI (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorar (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorarberechnung (Architekten-/Ingenieurrecht), Kündigung (Architekten-/Ingenieurrecht), Rechnungslegung (Architekten-/Ingenieurrecht)OLG Celle &#8211; LG Hannover 6.10.2021 14 U 153/20 &#160; Notwendigkeit der Endabrechnung des Architekten nach vorzeitiger Vertragsbeendigung bei Streit über das Vorliegen einer Kündigung aus wichtigem Grund oder einer freien Kündigung. &#160; Solange der Auftragnehmer im Prozess über die Rückzahlung von Abschlags- bzw. Vorauszahlungen von ... <a title="HOAI, Honorar, Honorarberechnung, Kündigung, Rechnungslegung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/hoai-honorar-honorarberechnung-kuendigung-rechnungslegung/" aria-label="Mehr Informationen über HOAI, Honorar, Honorarberechnung, Kündigung, Rechnungslegung">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>HOAI (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorar (Architekten-/Ingenieurrecht), Honorarberechnung (Architekten-/Ingenieurrecht), Kündigung (Architekten-/Ingenieurrecht), Rechnungslegung (Architekten-/Ingenieurrecht)OLG Celle &#8211; LG Hannover</p>
<p>6.10.2021</p>
<p>14 U 153/20</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Notwendigkeit der Endabrechnung des Architekten nach vorzeitiger Vertragsbeendigung bei Streit über das Vorliegen einer Kündigung aus wichtigem Grund oder einer freien Kündigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Solange der Auftragnehmer im Prozess über die Rückzahlung von Abschlags- bzw. Vorauszahlungen von Architektenhonorar keine endgültige Abrechnung vorlegt, kann es auf die Frage, ob eine Kündigung aus wichtigem Grund oder lediglich eine sog. freie Kündigung vorliegt, nicht entscheidungserheblich ankommen. Denn der Auftragnehmer hat nicht nur im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund durch Legung einer Endabrechnung darzulegen (und ggf. zu beweisen), dass er die vereinnahmten Vorauszahlungen endgültig behalten darf. Vielmehr gilt dies grundsätzlich ebenso im Falle einer freien Kündigung.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Auch im letzteren Falle hat der Auftragnehmer seine gesamten Leistungen, also die erbrachten wie die nicht erbrachten insgesamt abzurechnen und in diese Abrechnung die geleisteten Abschlagszahlungen einzustellen. Zudem hat er zu beziffern, was er sich an ersparten Aufwendungen bzw. als Erwerb durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft anzurechnen lassen hat.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>Auch im Falle des Streits zwischen den Vertragsparteien über das Vorliegen einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund oder einer freien Kündigung muss der Auftragnehmer von seinem Standpunkt aus eine entsprechende Abrechnung zunächst vornehmen. 4. Solange er dies nicht tut, kann der Auftraggeber bei schlüssiger eigener Berechnung einen etwaigen Überschuss zurückverlangen, ohne dass es auf einer Klärung der Kündigungsfrage ankommt.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>BGB § 648, § 649aF</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Honorar Sicherungsrecht, planerische Leistung</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/honorar-sicherungsrecht-planerische-leistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAe Dr. Jacobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 08:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[planerische Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Honorar Sicherungsrecht, planerische Leistung+++ OLG Celle &#8211; LG Hannover 6.2.2020 14 U 160/19 Verkörperung in einem Bauwerk als ungeschriebene Voraussetzung gem. § 650e BGB 1. Zur Verkörperung der planerischen Leistungen des Architekten in einem Bauwerk ist es erforderlich, dass mit der Bauausführung (Errichtung des Bauwerks) begonnen wurde. 2. Notwendige Vorbereitungshandlungen für die geplante Bebauung ... <a title="Honorar Sicherungsrecht, planerische Leistung" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/honorar-sicherungsrecht-planerische-leistung/" aria-label="Mehr Informationen über Honorar Sicherungsrecht, planerische Leistung">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Honorar Sicherungsrecht, planerische Leistung+++<br />
OLG Celle &#8211; LG Hannover<br />
6.2.2020<br />
14 U 160/19</p>
<p>Verkörperung in einem Bauwerk als ungeschriebene Voraussetzung gem. § 650e BGB</p>
<p>1. Zur Verkörperung der planerischen Leistungen des Architekten in einem Bauwerk ist es erforderlich, dass mit der Bauausführung (Errichtung des Bauwerks) begonnen wurde.</p>
<p>2. Notwendige Vorbereitungshandlungen für die geplante Bebauung stellen keine Bauausführungen dar.</p>
<p>3. Zu Vorbereitungshandlungen gehört auch die Eintragung von Baulasten, um die Erschließung des Grundstücks öffentlich-rechtlich zu sichern, um eine Baugenehmigung beantragen zu können.</p>
<p>BGB § 650e, § 650q, § 885<br />
ZPO § 935</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Honorar</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/honorar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ Honorar +++BGH &#8211; OLG FRankfurt &#8211; LG Frankfurt11.10.2012VII ZR 10/11 Dem im Honorarrecht für Architekten unerfahrenen Auftraggeber, der nach Stundenaufwand abgerechnetes und gezahltes Architektenhonorar teilweise zurückverlangt, weil die zugrunde liegende Zeithonorarvereinbarung wegen Höchstsatzüberschreitung unwirksam ist, kann grob fahrlässige Unkenntnis der den Rückforderungsanspruch begründenden Tatsachen nicht angelastet werden, wenn er bei Bezahlung der Zeithonorarrechnungen keine ... <a title="Honorar" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/honorar/" aria-label="Mehr Informationen über Honorar">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Honorar +++<br />BGH &#8211; OLG FRankfurt &#8211; LG Frankfurt<br />11.10.2012<br />VII ZR 10/11</p>
<p>Dem im Honorarrecht für Architekten unerfahrenen Auftraggeber, der nach Stundenaufwand abgerechnetes und gezahltes Architektenhonorar teilweise zurückverlangt, weil die zugrunde liegende Zeithonorarvereinbarung wegen Höchstsatzüberschreitung unwirksam ist, kann grob fahrlässige Unkenntnis der den Rückforderungsanspruch begründenden Tatsachen nicht angelastet werden, wenn er bei Bezahlung der Zeithonorarrechnungen keine Ermittlungen zur zulässigen Höhe des Honorars anstellt, weil er keine konkreten Hinweise dafür hatte, dass das abgerechnete Honorar das nach der HOAI zulässige Honorar überschreitet.</p>
<p>§ 199 Abs 1 Nr 2 BGB<br />§ 4 Abs 1 HOAI 1996</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baurecht IX: Honorar? Aber bitte!</title>
		<link>https://www.kanzlei-jacobi.de/baurecht-ix-honorar-aber-bitte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacobiadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 17:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht (Serie 2)]]></category>
		<category><![CDATA[1035]]></category>
		<category><![CDATA[1060]]></category>
		<category><![CDATA[Akquisitionstätigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Baugesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bauvoranfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Beweis für Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[BGH BauR 1997]]></category>
		<category><![CDATA[entgeltlicher Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Saarbrücken NJW-RR 1999]]></category>
		<category><![CDATA[schriftlicher Architektenvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da wird, wenn man mit einem Architekten ein Bauprojekt vorbereitet, viel Papier für Planungsskizzen, Kalkulationen oder Verträge mit Handwerkern beschrieben – aber am Ende hat man nicht einmal einen schriftlichen Vertrag mit dem Architekten selbst. Der ist wie viele Verträge auch gar nicht gesetzlich in dieser Form vorgeschrieben, er kann auch mündlich oder einfach durch ... <a title="Baurecht IX: Honorar? Aber bitte!" class="read-more" href="https://www.kanzlei-jacobi.de/baurecht-ix-honorar-aber-bitte/" aria-label="Mehr Informationen über Baurecht IX: Honorar? Aber bitte!">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da wird, wenn man mit einem Architekten ein Bauprojekt vorbereitet, viel Papier für Planungsskizzen, Kalkulationen oder Verträge mit Handwerkern beschrieben – aber am Ende hat man nicht einmal einen schriftlichen Vertrag mit dem Architekten selbst. Der ist wie viele Verträge auch gar nicht gesetzlich in dieser Form vorgeschrieben, er kann auch mündlich oder einfach durch „schlüssiges Verhalten“ zustande kommen. Aber so ist doch oft Streit vorprogrammiert, ob denn nun ein gültiger Vertrag mit dem Architekten geschlossen ist.<br />
Bis zu welchem Moment handelt es sich um eine Akquisitionstätigkeit des Architekten, um einen lukrativen Auftrag zu erhalten oder ab wann liegt die Beauftragung tatsächlich schon vor? Diese Frage beschäftigt die Parteien und im Streitfall auch oft die Gerichte. Aber da es in unterschiedlichen Situationen auch zu unterschiedlichen Wertungen kommen muss, kann es hierzu keine einheitliche Rechtsprechung geben.<br />
Sicher ist, dass ein Bauherr, der die Leistung des Architekten verwertet, damit zum Ausdruck bringt, dass er selbst von einem entgeltlichen Auftrag ausgeht. Andererseits ist beispielsweise die Erklärung beider Parteien, bei einem bestimmten Bauvorhaben zusammenarbeiten zu wollen, noch kein Beweis dafür, dass ein Auftrag zur Architektenleistung für alle Planungsphasen erteilt wurde.<br />
Wenn die Planung so weit gediehen ist, dass der Architekt eine Bauvoranfrage oder ein Baugesuch erstellt, was dann vom Bauherrn unterschrieben wird, so wird dies regelmäßig als Beweis dafür gewertet, dass ein Auftrag vorlag (1). Problematisch kann es für den Architekten aber dennoch werden, wenn die Parteien im Zusammenhang mit der Einreichung dieser Unterlagen übereinstimmend erklärten, dass später noch ein schriftlicher Architektenvertrag abgeschlossen werden sollte – und nun der Auftraggeber behauptet, die Leistungen sollten bis zu diesem Zeitpunkt kostenlos sein (2).<br />
Berücksichtigt man die Konkurrenzsituation unter Architekten und eine „Neigung“ des einen oder anderen Bauherren, seiner Zahlungspflicht zu entgehen oder diese zumindest reduzieren zu wollen, so kann nur ein argloser Architekt auf die Schriftform bei seinem Vertrag verzichten.</p>
<p>INFO:<br />
(1) Saarbrücken NJW-RR 1999, 1035;<br />
(2) BGH BauR 1997, 1060.</p>
<p>Autor Christian Jacobi ist<br />
Fachanwalt für Bau- und<br />
Architektenrecht in Eberbach.</p>
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