Das Team

Wir sind das Bindeglied zwischen Ihnen und den Rechtsanwälten.

Für Ihr Anliegen finden wir schnellstmöglich einen für Sie passenden Termin.

Im laufenden Mandat stehen wir Ihnen gerne bei allen organisatorischen und buchhalterischen Fragen zur Seite.

Um fachlich immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, werden auch von uns in regelmäßigen Abständen Fortbildungen absolviert.

Ina Herwig

Ina HerwigMitarbeiterin seit 1998

Der Beruf der/des Rechtsanwaltsfachangestellten hat sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten stark verändert. Während man früher davon ausging, dass es sich hierbei um eine reine „Schreibkraft“ handelte, hat sich dieser Beruf nunmehr zu einer sehr vielseitigen und interessanten Tätigkeit entwickelt.

Wer gerne im Team arbeitet, Spaß am Organisieren und Verwalten hat, keinen Menschenkontakt scheut und nach dem Abitur (erst einmal) keine Lust auf ein Studium hat und eine gute Ausbildung machen möchte, um später darauf ggf. aufzubauen (Studium Rechtswirt/ Rechtswissenschaften), der ist hier genau richtig!

Ziel der Ausbildung bei uns ist die perfekte Organisation einer Rechtsanwaltskanzlei. Dazu gehört das Schreiben von Schriftsätzen bzw. das Erstellen von Klageschriften nach Diktat. Da wir eine modern ausgestattete Kanzlei sind, erfolgt das Verfassen von Schriftsätzen durch die sog. Spracherkennung, d. h. der Rechtsanwalt diktiert direkt in den PC und wir lesen dieses Diktat lediglich noch Korrektur. Da bei uns sehr viel Wert auf selbständiges Arbeiten und Mitdenken gelegt wird, kommt es des Öfteren vor, dass Briefe, Schriftsätze oder auch einfache Klageschriften von uns selbst verfasst werden. Weiter verwalten wir den Terminkalender des Rechtsanwalts, d. h. wir vereinbaren Termine mit den Mandanten und stimmen Gerichts- und ggf. auch Ortstermine direkt mit dem zuständigen Gericht oder der Gegenseite ab. Beim Umgang mit Mandanten, sei es am Telefon oder direkt in der Kanzlei, ist oft viel Takt- und Feinfühligkeit gefragt, da diese i. d. R. bei ihren Besuchen in der Kanzlei oft unsicher und nervös sind – wir vergleichen diese Situation oft mit dem Besuch beim Zahnarzt (-: . Zu den weiteren Aufgaben einer/s Rechtsanwaltsfachangestellten gehören die Forderungseintreibung sowie die Durchführung von Zwangsvollstreckungsaufträgen, Pfändungen etc. Auch das Grundwissen betreffend die Buchhaltung, d. h. das Erstellung von Honorarrechnungen und Mahnungen und das Verbuchen von Geldeingängen etc. wird bei uns vermittelt.

Fazit: Ein schöner und abwechslungsreicher Beruf mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren.

 

Ulrike Scholl

Ulrike SchollMitarbeiterin seit 01.01.2019

Seit dem Jahre 1980 bin ich als Rechtsanwaltsfachangestellte tätig. Meine Ausbildung habe ich in einer Heidelberger Kanzlei mit vier Rechtsanwälten absolviert. Sämtliche Rechtsgebiete des Zivilrechts wurden von den Sozien bearbeitet, so dass ich während meiner Ausbildung und späteren Tätigkeit einen grundlegenden Überblick über eine Vielzahl zivilrechtlicher Mandate erhielt.

Nach meiner Ausbildung wurde ich von der Kanzlei übernommen, wo ich für sieben Jahre bei dem für Verkehrsrecht zuständigen Anwalt beschäftigt war. So lernte ich nicht nur die Bearbeitung der straf- bzw. bußgeldrechtlichen Mandate, sondern auch die Bearbeitung und Geltendmachung materieller und immaterieller Schäden bei Verkehrsunfällen. Dies ist oft ein Feilschen um jede Position, da die Versicherungsunternehmen dazu angehalten sind, die Schäden so kostengünstig wie möglich zu regulieren und dementsprechend versuchen, an jeder Stelle Abzüge vorzunehmen und ein eventuell zu zahlendes Schmerzensgeld so gering wie möglich zu halten. Dies wiederum verursacht umfangreiche Korrespondenz, die wir einem Geschädigten gerne abnehmen wollen.

Ferner gehört zu meinem Tätigkeitsbereich die Führung der Buchhaltung mit dem allgemeinen Zahlungsverkehr.

Ein weiteres Aufgabengebiet in meinem Beruf liegt im gerichtlichen Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren. Mein früherer Arbeitgeber führte für ein namhaftes regionales Inkassounternehmen die gerichtliche Titulierung offener Forderungen sowie die anschließende Zwangsvollstreckung durch. Dadurch konnte ich sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln, wobei sich sowohl das Mahnverfahren durch Digitalisierung, als auch das Zwangsvollstreckungsverfahren durch Formularzwang, inzwischen erheblich geändert haben. Hier ist eine ständige Fortbildung durch entsprechende Seminare notwendig, um stets auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung zu sein.

Nun steht uns ein weiterer Schritt in das digitale Zeitalter bevor: Seit Anfang dieses Jahres müssen alle Anwälte über ein besonderes elektronisches Anwaltspostfach erreichbar sein. Bis Anfang 2020 soll die gesamte Korrespondenz zwischen Anwälten und Justizbehörden ausschließlich über dieses elektronische Anwaltspostfach laufen. Damit verbunden ist auch die Führung einer elektronischen Akte notwendig, die erhebliche Einsparungen an Papier, Zeit und damit Geld möglich machen soll. Insoweit sind wir durch unser modernes Büro, das schon seit Jahren mit einem professionellen Anwaltsprogramm geführt wird, optimal gerüstet.

An meinem Beruf gefällt mir besonders der persönliche Kontakt zu den Mandanten, denen ich bei Fragen und Anliegen hilfsbereit zur Verfügung stehe. Insoweit fungiere ich als Vermittler zwischen Anwalt und Mandant. Insgesamt ist es ein interessanter Beruf, für den ich mich immer wieder entscheiden würde.

 

Marion Schulz

Marion SchulzMitarbeiterin seit 1985

Ich habe nach dem Abitur 1985 schon meine Ausbildung hier gemacht und wurde danach in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen. Es handelt sich um eine kleinere Kanzlei mit zwei Anwälten und derzeit zwei Sekretärinnen, wodurch das Betriebsklima recht familiär ist. Die Kanzlei ist sehr modern ausgestattet. Wir haben ein gutes Anwaltsprogramm, Diktate werden per Spracherkennung diktiert und müssen daher von den Sekretärinnen nur noch etwas korrigiert werden. Über regelmäßige Fortbildungen können wir uns weiterentwickeln, so dass wir immer auf dem neuesten Stand sind.

Die Arbeit einer Rechtsanwaltsfachangestellten ist sehr vielfältig. Es beginnt mit dem Kontakt zum Mandanten, sei es per Telefon oder auch in der Kanzlei bei Besuchen der Mandanten. Man sollte also im Umgang mit Menschen und dem Telefon keine Scheu haben, hierbei ist ein freundliches Wesen sehr wichtig.

Weiterhin wird von den Sekretärinnen der gesamte Büroablauf koordiniert, es werden z.B. Termine vergeben, Gerichtstermine im Kalender notiert. Die Bearbeitung der Post, Verteilung in die Akten und Vorlage bei den Anwälten sowie die Pflege der „Computerakte und Mandantendaten“ sind wichtiger Bestandteil. Es müssen Wiedervorlagen und Fristen selbstständig eingetragen und verwaltet werden. Die Diktate der Anwälte werden bearbeitet, Briefe entsprechend ausgedruckt und diese dann wieder zur Unterschrift vorgelegt. Weitere Bestandteile sind das Mahn- und Vollstreckungswesen, welche in unserer Kanzlei meist selbstständig von den Mitarbeiterinnen erledigt werden. Die Buchhaltung, die Aktenablage und auch die Archivverwaltung kommen hinzu.

Alles in allem ist die Tätigkeit sehr abwechslungsreich. Natürlich kann man als Auszubildende(r) nicht gleich alle diese Tätigkeiten verrichten. Da wir wenige Mitarbeiter sind und eigentlich jeder alle Gebiete bearbeitet, bekommen auch die Auszubildenden schnell einen Gesamtüberblick.

Ein schöner Beruf, der auch später gut als Teilzeitjob fortgeführt werden kann, wenn man Kinder hat, da ich hier auf Rücksichtnahme, Verständnis und Flexibilität treffe.

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